Oberflächenfilter

Funktionsprinzip der Oberflächenfilter

Übersicht:
Oberflächenfilter finden überall dort Anwendung, wo es darum geht, Luft mit einer hohen Staubkonzentration sicher und wirtschaftlich zu reinigen. Voraussetzung für ihren Einsatz ist eine relative Luftfeuchtigkeit < 90 % und dass der abzuscheidende Staub möglichst trocken ist. In der Praxis werden Oberflächenfilter in aller Regel in Form von Entstaubern gebaut.

Prinzip:
Das Grundprinzip ist bei Patronen- oder Schlauchkassetten-Entstaubern gleich. Die Luft wird von außen nach innen geführt. An der Oberfläche des Filtermediums werden die Partikel abgeschieden. Es baut sich ein Staubkuchen auf, der zusätzlich noch eine Abscheidewirkung mit sich bringt. Wird eine voreingestellte Druckdifferenz am Filtermedium erreicht, so wird von innen nach außen mittels eines Druckluftstoßes das Filtermedium wieder "frei geblasen".

Wichtig ist, dass dabei der Staubkuchen nur zu einem Teil abgeblasen wird und ein Rest am Medium verbleibt. Sonst kann es passieren, dass sich Feinstaub im Filtermedium festsetzt. Dies passiert z. B. wenn eine zu niedrige Abreinigungsdruckdifferenz gewählt wird.

Wird ausschließlich Feinststaub gefiltert, so muss ein so genanntes PreCoating-Material bei der Inbetriebnahme aufgegeben werden, um einen künstlichen Staubkuchen aufzubauen. Die Filterflächenbelastung richtet sich nach Feinheit, Konsistenz und Art des Oberflächenfilters.

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