Mechanische Filter

Übersicht:

Mechanische Filter sind die vielseitigsten aller Filterarten. Sie decken nahezu den gesamten Luftfilterbereich ab. Ihr Einsatzgebiet reicht von 200 m unter NN (Zuluftfilter im U-Boot) bis in hochgelegene Bergregionen (Küchenabluft einer Bergstation), von der Abscheidung von Insekten, über flüssige Aerosole bis zur Abscheidung radioaktiver Schwebstäube. Im Nachfolgenden geben wir Ihnen hier einen kleinen Ausschnitt aus der Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten.

Emulsionsnebel-Abscheidung:

Bei der Abscheidung von Emulsionsnebel (wasserlösliche Kühlschmierstoffe), der z.B. bei der CNC-Bearbeitung entsteht, haben mechanische Filter gegenüber Elektrofiltern den großen Vorteil der Betriebssicherheit. Auch sind die Betriebskosten gegenüber Elektrofiltern geringer, da Elektrofilter, aufgrund der elektrischen Leitfähigkeit von wasserlöslichen Kühlschmierstoffen, sehr reinigungsintensiv sind, da es sonst sehr schnell zu Überschlägen kommt. Die Wahl des mechanischen Filtergerätes hängt davon ab, ob man zentral oder dezentral absaugen möchte: die Wahl der Filtermedien, ob man Umluft- oder Abluftbetrieb fährt.

Kanalluftfilter, Einbausysteme (zentrale Absaugung),
Kompaktgeräte (dezentrale Absaugung)

Staub-Abscheidung:

Ein großes Anwendungsfeld für mechanische Filter ist die Staubabscheidung. Hierbei werden die Aerosole speichernd abgeschieden. Die Wirtschaftlichkeitsgrenze variiert hier je nach Staubart zwischen < 2 mg/m3 und
< 5 mg/m3. Das Spektrum der zu filternden Staubpartikel reicht von normaler Raumluft über Prozessluft, bis hin zu radioaktiven Isotopen. Bei der Staubabscheidung werden in erster Linie Wegwerfmedien eingesetzt.

Kanalluftfilter, Einbausysteme (zentrale Absaugung),
Kompaktgeräte (dezentrale Absaugung)

Sicherheitsfilter:

Werden toxische Stäube mittels Entstauber aus der Luft gefiltert, so kommen gerade im Umlaufbereich häufig mechanische Filter als Sicherheitsfilter zum Einsatz.

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